Jugendhof Estetal e.V. Buxtehude Ottensen

Stationäre Leistungen

Stationäre Angebote

statonaere-leistungen-jugendhof-esetalStationäre Angebote

Der Jugendhof Estetal verfügt zur Zeit über 40 Plätze im stationären Bereich, die sich auf unterschiedliche Betreuungsformen verteilen:

3 Familiengruppen

2 Erziehungsstellen

2 Sozialpädagogische Wohngruppen

1 Wohngemeinschaft

Die Gruppenstärke variiert von 2 bis 6 Kindern und Jugendlichen je Gruppe.

In der Regel werden die Kinder und Jugendlichen nach § 34 SGB VIII untergebracht. Eine Unterbringung nach § 35a SGB VIII, nach § 53 SGB XII sowie nach § 42 SGB VIII sind ebenfalls möglich.

Auf eine ressourcenorientierte individuelle Förderung der betreuten Kinder und Jugendlichen wird besonderer Wert gelegt. Hierfür werden sowohl die internen Zusatzangebote als auch externe Angebote genutzt.

Über das Hilfeplanverfahren werden die Inhalte und Ziele der jeweiligen Maßnahme erarbeitet und gesteuert.

Familiengruppe Ahrensmoor

Familiengruppe Ahrensmoor 

... was uns wichtig ist, wenn Kinder und Jugendliche zu uns kommen

Nach einem ersten Kennenlernen findet in der Regel vor der Aufnahmeentscheidung ein Hospitationswochenende statt, bei dem alle Beteiligten die Möglichkeit haben herauszufinden, ob sie sich ein Zusammenleben vorstellen können. Die im Haus lebenden Kinder haben ein Mitspracherecht bei der Entscheidung. Besonders wichtig bei der Entscheidung ist, ob die „Chemie“ stimmt.

... unsere Gruppe

Zurzeit verfügt unsere Familiengruppe über fünf Plätze.

... was unsere Gruppe ausmacht

Wir achten darauf, dass die von uns betreuten Kinder und Jugendlichen in ihrem sozialen Umfeld integriert sind. Wir möchten, dass jede/r einem Verein angehört – derzeit reicht hier das Spektrum von Fußball über Jugend-DRK und Feuerwehr bis zum Reiten. Diese Termine prägen unseren Gruppenalltag und strukturieren die Woche. An den Wochenenden entstehen hieraus viele gemeinschaftliche Aktivitäten, wie z.B. die Teilnahme an Fußballturnieren.

Besucher sind bei uns stets gern gesehen. Einige unserer Jugendlichen verdienen sich durch kleine Tätigkeiten in der Nachbarschaft zusätzliches Taschengeld. Hierdurch ist es ihnen möglich, sich auch größere materielle Wünsche zu erfüllen.

... wie verstehen wir uns

Wir bieten den von uns betreuten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause. Dabei sind uns die Gleichbehandlung aller Kinder und das Zusammenwachsen als Gemeinschaft wichtig. Wir verstehen uns als Großfamilie mit allen Vor- und Nachteilen. Wir sehen unseren Erziehungsauftrag vor allem in der Anpassung der von uns betreuten Kinder und Jugendlichen an gesellschaftliche Werte und Normen. Dem Anspruch, die von uns Betreuten ins Arbeitsleben zu integrieren, stellen wir uns. Schulbesuch bzw. eine Ausbildung sind in unserer Gruppe selbstverständlich.

... unsere Regeln

Die bei uns geltenden Regeln sind aus dem Zusammenleben entstanden – d.h., dass sie verändert werden können, wenn es erforderlich ist. Besondere Freiräume und Privilegien (z.B. eigener Fernseher im Zimmer) können die Kinder und Jugendlichen erreichen, wenn sie sich diese innerhalb der Gruppe erarbeiten.

... Einblicke in unsere Arbeit

Eine feste Tagesstruktur, an der die Kinder und Jugendlichen sich orientieren –und unter Umständen auch reiben- ist uns wichtig. Deshalb investieren wir viel Kraft in die Einhaltung des ritualisierten Tagesablaufes sowie der festen Wochentermine (Vereine, Therapien etc.). Innerhalb des strukturierten Tagesablaufes achten wir darauf, dass die Bedürfnisse jedes Einzelnen Raum erhalten – z.B. um mittags zu erzählen, wie es in der Schule war.

Unsere Familie ist in die Dorfgemeinschaft integriert. In unserem Terminkalender haben Dorffeiern, Ausflüge, Fahrradtouren (z.B. Himmelfahrtsausflug mit mehreren Familien) und Grillfeste mit Nachbarn ihren festen Platz. Den Kindern und Jugendlichen sind diese Aktivitäten sehr wichtig. Einen Nebeneffekt dieser Integration stellt die aus der Dorfgemeinschaft entstehende soziale Kontrolle dar.

... worauf wir im Alltag Wert legen

Wir erheben den Anspruch, den Kindern und Jugendlichen soziale Kompetenz zu vermitteln. Sie sollen sich in der Öffentlichkeit bewegen können ohne ständig anzuecken. Wir versuchen, allen unseren Kindern und Jugendlichen ein gesundes Selbstbewusstsein zu vermitteln. Sie sollen eine eigene Meinung haben und diese auch offen vertreten können. Wichtig ist uns auch, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, Fehler einzugestehen.

... wie wir mit den Eltern arbeiten

In Zusammenarbeit mit den belegenden Jugendämtern wird der Rahmen für die Elternarbeit abgesteckt und eine sinnvolle Aufgabenverteilung festgelegt. Ziel ist es, dass Eltern den neuen Lebensmittelpunkt ihres Kindes akzeptieren und so für das Kind ein Freiraum entsteht, in dem es sich entwickeln kann.

… wir leben auf

…einem großen Grundstück am Waldrand, zwischen Wiesen und Feldern, ca. 500 m außerhalb des Dorfes Ahrensmoor und 15 Kilometer von Buxtehude entfernt. Trotz der räumlichen Entfernung besteht zum Dorf und seinen Bewohnern ein guter Kontakt.

Auf dem Grundstück haben die Kinder die Möglichkeit, die Tiere - Schafe, Ziegen, Katzen und zwei Hunde - zu versorgen oder sich einen eigenen Gemüsegarten anzulegen. Unsere Kinder gehen vielfältigen sportlichen Betätigungen wie Fahrrad fahren, Inliner laufen, Trampolin springen, Fußball spielen rund um Haus und Garten nach.

Der anliegende Wald bietet zusätzlich viel Raum für Bewegung. In einem Werkstattschuppen kann an Mofas und Fahrrädern gebastelt werden, auch eine Holzwerkstatt steht zur Verfügung.

Familiengruppe Haus am Hang

Familiengruppe Ottensen (Haus am Hang)

Die Betreuung unserer Familiengruppe setzt sich aus dem innewohnenden Erzieherpaar und einer Dipl.Soz.Pädagogin zusammen.

... was uns wichtig ist, wenn Kinder und Jugendliche zu uns kommen

Wir nehmen Jugendliche auf, die in der bestehenden Familiengruppe eine angemessene Förderung, Schutz und Nähe erhalten und zulassen können.

... unsere Gruppe

Wir nehmen Jugendliche beiderlei Geschlechts ab 14 Jahren auf. Auch Jungerwachsene, die noch für einige Zeit einer strukturierenden und stützenden Führung bedürfen, sind uns willkommen. Jedem Jugendlichen steht ein eigenes Zimmer zur Verfügung.

... was unsere Gruppe ausmacht

Unsere Jugendlichen haben die Möglichkeit, Kleintiere (z.B. Zwergkaninchen, Meerschweinchen, etc.) zu halten. Zwei Katzen, die wir versorgen, leben mit uns im Haus. Ziel ist es, den Jugendlichen ein verantwortliches Umgehen mit Tieren vorzuleben. Sie können im Umgang mit Tieren erfahren, dass bedingungslose Zuneigung und Trost möglich sind. Beim gemeinsamen Dekorieren und Gestalten des eigenen Zimmers kann jede Bewohnerin/jeder Bewohner seine Ideen, Kreativität und Fertigkeiten einbringen und sich als „Künstler“ erleben.

In der alltäglichen Freizeitgestaltung nutzen wir u.a. die Möglichkeiten des Jugendhofgeländes. Um eine familiärere Umgebung zu schaffen, werden alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten von uns –unter Einbeziehung der Jugendlichen- bewältigt.

... wie wir uns verstehen

Diese Familiengruppe versteht sich als kontinuierliche Begleitung und Unterstützung bei gleichzeitig größtmöglicher Freiheit des Einzelnen. Die zu erarbeitenden Ziele einer jeden Bewohnerin/Bewohners werden im Hilfeplangespräch vereinbart.

... Einblicke in unsere Arbeit

Eigenverantwortung wird unter anderem durch selbständiges Erledigen von Ämtern eingeübt. Je nach Belastbarkeit und Fähigkeit der Jugendlichen werden sie dabei angeleitet und/oder unterstützt. Um ein positives Selbstbild zu fördern und Selbstvertrauen aufzubauen halten wir es für wichtig, dass sich alle Jugendlichen einem ihren Ressourcen entsprechenden Hobby zuwenden.

In unserer Gruppe gibt es drei verpflichtende Termine pro Woche: ein Sportprogramm, der Wocheneinkauf und das Abendessen am Sonntagabend, das von den Bewohnerinnen und Bewohnern im Wechsel zubereitet wird. Die verpflichtenden Termine und die Gruppenabende orientieren sich an unserem partizipatorischen Ansatz. 

Wiederkehrende Rituale wie „das große Geburtstagsfrühstück“ oder das Zelebrieren kultureller Feiertage festigen die neuen Erfahrungen. Das wöchentlich wechselnde Freizeitangebot, an dem die Teilnahme freiwillig ist, wird 4 Wochen im Voraus gemeinsam geplant und hängt für alle ersichtlich aus. Ebenso werden Ziel und Aktivitäten der jährlichen Ferienfahrt gemeinsam entwickelt.

Intensive schulische Unterstützung durch Hausaufgabenbetreuung - oftmals auch durch einen Nachhilfelehrer - und regelmäßige Kontakte zu Schulen, Lehrern und Ausbildern sind fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit.

... worauf wir im Alltag Wert legen

Einen respektvollen und ehrlichen Umgang miteinander einzuüben ist uns ebenso wichtig wie das Erkennen und Wahren persönlicher Grenzen. Die annehmende Haltung der Erwachsenen und das Vorleben von Verlässlichkeit sind notwendige Voraussetzungen für den Aufbau von Vertrauen und Beziehung zu den Jugendlichen.

... unsere Regeln

Die Regeln in unserer Gruppe basieren auf dem Jugendschutzgesetz. Darüber hinaus gibt es Absprachen und Vereinbarungen, die an die jeweilige Gruppenzusammensetzung angepasst sind beziehungsweise sich am Entwicklungsstand des Einzelnen ausrichten; Vergünstigungen (wie z. B. der Besitz eines Haustürschlüssels) können „verdient“ werden. Gruppen- und Einzelgespräche werden in den Wochenablauf eingebunden.

... wie wir mit den Eltern arbeiten

Elternarbeit ist kontinuierlicher Bestandteil des pädagogischen Prozesses. Es finden z. B. nach Bedarf wöchentliche Telefonate zum Informationsaustausch mit den Herkunftsfamilien statt. Die Absprachen mit den Eltern dienen dazu, einheitliche Ziele in der Erziehung zu verfolgen. Direkte Elternkontakte/besuche werden nach Wunsch, Absprache und Notwendigkeit durchgeführt.

Je nach dem im Hilfeplan verabredeten Auftrag variieren die Ziele hierbei - von der Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung bis zur Akzeptanz des neuen Lebensmittelpunktes der Jugendlichen durch die Eltern. Bei Bedarf nutzen wir für die Elternarbeit die Unterstützung durch gruppenübergreifende MitarbeiterInnen des Jugendhofes.

… wir leben auf

… dem Gelände des Jugendhofes Estetal, idyllisch und ruhig in der Natur gelegen, das offene Gelände bietet viel Bewegungsfreiheit. Ein Fußballplatz, ein 20-m-Schwimmbecken, Tischtennisplatten und ein Fitnessraum regen zu sportlichen und erlebnispädagogischen Aktivitäten an.

... das Haus

Unser Haus ist räumlich sehr gut ausgestattet und hell und freundlich gestaltet. Die Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss beinhalten ein sehr großes Wohnzimmer mit Kamin, sowie eine große Küche mit Essbereich. Die räumliche Vielfalt des Hauses erlaubt uns je nach Bedarf individuelle Angebote zu schaffen wie z.B. einen Tobe- bzw. Ruheraum, diverse sportliche Aktionsbereiche wie Schaukel und Sprossenwand. Eine Übernachtungsmöglichkeit für Gäste ist vorhanden.

Die 6 km entfernte Kleinstadt Buxtehude mit guter Infrastruktur ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. 

Familiengruppe Spechtweg

Familiengruppe Spechtweg 

... was uns wichtig ist, wenn Kinder und Jugendliche zu uns kommen

Wir nehmen Kinder auf, die zu den anderen Familiengruppenmitgliedern passen und Nähe zulassen können. Vor einer Aufnahme wird geprüft, ob die Arbeit in der Familiengruppe geleistet werden kann – emotional und fachlich. Vorabinformationen sind uns wichtig und werden durch Anamnesegespräche mit den Eltern ergänzt.

… Gestaltung der Aufnahme:

Für die Aufnahme eines jeden Kindes werden individuelle Vorüberlegungen angestellt, um möglichst optimale Bedingungen zu schaffen. Zunächst erhält das Kind die Möglichkeit, die Familiengruppe kennenzulernen – evtl. wird die Einschulung um ein paar Tage verschoben. Daran schließt sich das Kennenlernen der Umgebung an. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Erfassung des Entwicklungsstandes und der Stärken des Kindes gelegt.

... unsere Gruppe

In unserer Gruppe leben bis zu sechs Kinder- und Jugendliche.

... was unsere Gruppe ausmacht

Unsere Familiengruppe ist eine „gewachsene“ Gruppe. Drei Geschwister, die seit 11 Jahren mit uns zusammenleben, haben das Gesicht der Familiengruppe nachhaltig mitgeprägt.

... wie wir uns verstehen

Wir verstehen uns als Großfamilie. Es ist uns wichtig, einen Familienzusammenhalt vorzuleben und erfahrbar zu machen, da unsere Gruppe unser aller Lebensmittelpunkt ist. Aufgaben werden im Familiensinn erledigt. Jeder wird seinen Kräften und Möglichkeiten entsprechend einbezogen.

Mitbestimmung und Partizipation haben einen natürlichen Platz im Alltag z.B. bei der Planung und Umsetzung von Freizeitunternehmungen (die mehrheitlich abgestimmt werden), der Gestaltung der Zimmer, der Festlegung des Speiseplans oder der Konfliktbearbeitung.

... Einblicke in unsere Arbeit

Familiäres Zusammenleben:

  • Vermittlung von Lebensfreude
  • Achtsames Begleiten
  • Finden und fördern von Stärken und Ressourcen
  • Erlernen sozialer Kompetenzen
  • Vermittlung von Bildung

Förderung:

  • Die Befindlichkeit des Kindes steht im Mittelpunkt – daran und am Entwicklungsstand des Kindes/Jugendlichen knüpft die pädagogische und therapeutische Förderung an.

Freizeit:

  • Wir laden durch Anreize und Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung ein: Basteln, Bauen, Reparieren, Backen, Kochen, Experimentieren, Spiel, Spaß, Bewegung in Haus und Umgebung.
  • Gemeinsame Besuche von Veranstaltungen, Ausflüge und Radtouren schaffen Verbundenheit und Gemeinschaftsgefühl.
  • Ruhe, Entspannung und Rückzug haben ebenso ihren Raum und Zeit, wie die Pflege von Freundschaften.

... worauf wir im Alltag Wert legen

Den Kindern Geborgenheit, Zeit und Beachtung zu schenken – ihr Wohlbefinden hat einen hohen Stellenwert. Weiterhin haben wir einen besonderen Blick auf den individuellen Förderbedarf sowie auf die Ressourcen jedes Einzelnen. Dazu gehört auch, dass den Kindern/Jugendlichen notwendige Therapie, musische und/oder sportliche Förderung ermöglicht wird.

... unsere Regeln

Um ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen, ist es notwendig, die Regeln den sich verändernden Bedürfnissen aller Bewohner anzupassen.

... wie wir mit den Eltern arbeiten

Eltern in ihrer individuellen Lebenssituation zu respektieren und zu achten ist die Basis unserer Zusammenarbeit. Wir informieren sie über den Verlauf des Betreuungsprozesses und beziehen sie nach Wunsch und Leistbarkeit mit ein. Ein wichtiges Ziel ist ihre möglichst konfliktfreie Akzeptanz des neuen Lebensmittelpunktes ihres Kindes. Wir bestärken Eltern in ihrer einzigartigen Position des „Mutter-Vater–Seins“.

… wir leben auf

… dem Bullenberg am Stadtrand von Buxtehude und sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Hier können auch die jüngeren Kinder nach ihren Möglichkeiten das soziale Umfeld in Anspruch nehmen. Kleinere Einkäufe können von ihnen eigenständig erledigt werden. Auch Sportvereine und weiterführende Schulen sind mit dem Fahrrad gut zu erreichen.

Unser Grundstück in Hanglage bietet den Bewohnern vielfältige Möglichkeiten: Schaukel, Sandkiste, Basketballkorb, Riesenhängematte, Außentrampolin, Pool, Werkstatt, Sitzecke, die im Sommer z.B. zum Grillen, aber auch zum Basteln benutzt wird. Die Kinder legen sich eigene Gemüse- und Blumenbeete an und auf der Auffahrt wird im Winter gerodelt. In direkter Nähe gibt es ein Fußballfeld, eine Rodelbahn und ein Waldgebiet.

Sozialpädagogische Wohngruppe Blockhaus

Sozialpädagogische Wohngruppe Blockhaus

Fünf Betreuer arbeiten im Wechseldienst jeweils durchgehend vier bis fünf Tage. Es befinden sich stets zwei Betreuer im Tagesdienst. 

... was uns wichtig ist, wenn Kinder zu uns kommen

Eine genaue Auftragsklärung und eine sorgfältige Diagnostik sind unerlässlich. Das Aufnahmeverfahren gliedert sich in mehrere Schritte, von der ersten Anfrage über die Sichtung der vorhandenen Unterlagen, ein Vorstellungsgespräch bis zur Entscheidung über die Aufnahme. Ziel ist es, eine für alle Beteiligten qualifizierte, transparente und tragfähige Beziehung zu entwickeln.

... unsere Gruppe

Unsere sozialpädagogische Wohngruppe biete zurzeit Platz für sechs Kinder- und Jugendliche. Wir nehmen Kinder ab dem Grundschulalter auf.

... was unsere Gruppe ausmacht

Ziel der Betreuung in der Gruppe ist das Erleben von Orientierung, Struktur und Sicherheit als notwendiger Rahmen für die Auseinandersetzung und Verarbeitung von Vorerfahrungen, um damit neue Lösungsstrategien zu entwickeln, die die affektive Selbstkontrolle beim Kind wachsen lassen.

Wir legen einen Schwerpunkt darauf, die Stärken und Ressourcen jedes Kindes herauszufinden und diese zu fördern – aber akzeptieren auch, dass die Kinder und Jugendlichen immer wieder Phasen der Ruhe benötigen, in denen Entwicklung nicht sichtbar möglich scheint.

... Einblicke in unsere Arbeit

Neben der Alltagsstruktur werden über regelmäßige gemeinsame Freizeitaktivitäten positive Erlebnisse für die Kinder geschaffen. Fahrrad fahren, Schwimmen, Fußball spielen, Wochenend- und Ferienausflüge, gemeinsames Kochen und Backen tragen zu einer positiven Entwicklung der Gruppe bei. Gesellschaftliche Umgangsformen werden eingeübt, ein positiver Umgang und Rücksichtnahme miteinander ist uns wichtig.

Gezielte Strukturhilfen:

Falls notwendig, leisten wir eine zeitlich begrenzte Begleitung des Schulunterrichts bzw. eine interne Beschulung.

… wie wir mit Eltern arbeiten

In einem für die Eltern jeweils passenden Rahmen gestalten wir die Zusammenarbeit nach den Möglichkeiten der Eltern individuell.

Wichtig sind uns:

  • Beratungsgespräche unter Beteiligung verschiedener helfender Personen oder Institutionen
  • Transparenz der Arbeit, um Verständnis oder Akzeptanz der Eltern zu gewinnen
  • Vermittlung zwischen Kind, Eltern und Jugendamt oder Vormund
  • Gemeinsame Suche nach Wegen und Lösungen

... worauf wir im Alltag Wert legen

Wir gestalten die Gruppenatmosphäre und das Wohnumfeld der Kinder und Jugendlichen positiv. Hierzu gehören insbesondere eine verlässliche Tagesstruktur und die adäquate Freizeitgestaltung. Individuelle Förderung erfahren die Kinder/Jugendlichen auch über Sportvereine, wie z.B. Reiten oder soziales Engagement, wie Mitgliedschaften im DRK, der freiwilligen Feuerwehr, THW, etc. Gemeinsame Mahlzeiten, aber auch die dazugehörigen Tisch- und Küchendienste, sind fester Bestandteil unseres Alltages.

Die Voraussetzungen für eine körperlich gesunde Entwicklung zu schaffen, ist uns wichtig. Diese reichen von der allgemeinen Gesundheitserziehung, also dem Zustand des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, über regelmäßige Gesundheitskontrollen, die Sicherstellung notwendiger Therapien (Medikamente, Diäten, Ergotherapie usw.) bis zur Benutzung notwendiger Hilfsmittel (z.B. Brille, Zahnspange). Mit Kinder- und Jugendpsychiatrien und externen sowie internen Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten wir eng zusammen.

… wir leben auf dem Gelände des Jugendhof Estetal

Das Gelände bietet großzügige Bewegungsfreiheit und lädt zum Toben, Spielen und Erkunden ein, ebenso zum Verstecken spielen, Lagerfeuer, Baumhaus bauen, die Natur erfahren und erleben und vielem mehr.

Ein Fußballplatz, ein Schwimmbecken, eine Tischtennisplatte und viel Platz mit Rasen und Wald ergänzen das Angebot. Kunstwerkstatt, Gruppenraum mit Billard, Kicker und Musikinstrumenten und ein Fitnessraum auf dem Gelände können von uns genutzt werden.

Die 6 km entfernte Kleinstadt Buxtehude ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Alle Schulformen sowie Ärzte, Freizeitmöglichen (Sportvereine, Freizeithaus etc.) und Einkaufsmöglichkeiten sind vorhanden.

… das Haus

Unser Holzhaus versteckt im Wald lädt ein zu intensiven Naturerlebnisses. Viel Platz! Bei Zimmern, Wohnbereich und Küche zeichnen sich aus beim Blockhaus.

Sozialpädagogische Wohngruppe Heeslingen

Sozialpädagogische Wohngruppe Heeslingen

... wir betreuen die Gruppe

Drei Erzieherinnen, eine Psychologin und eine Pädagogin mit Zusatzausbildungen und Weiterbildungen in den Bereichen:

  • Traumapädagogik und Fachberatung
  • Hyperaktivität
  • Borderline-Erkrankungen
  • frühe Bindungsstörungen
  • ADHS
  • Therapie mit der Rotationsmethode
  • Genogrammarbeit
  • Schulbegleitung
  • Theaterpädagogik
  • Mediation
  • Deutsch als Zweitsprache

In Krisensituationen werden wir von unserem Psychologen unterstützt und beraten. Wir nutzen regelmäßig Supervision und Fachberatung. Wir bieten wöchentlich Raum für musische Förderung. Diese wird von unseren Musik- und Kunsttherapeuten geleistet und begleitet. Eine Hauswirtschafterin steht wochentags zur Verfügung.

... was uns wichtig ist, wenn Kinder und Jugendliche zu uns kommen

Wir nehmen Kinder auf, die von ihren Störungsbildern in die bestehende Gruppe passen. Eine enge Beziehungs- und Entwicklungsarbeit muss noch möglich erscheinen. Ein ausführliches Vorstellungsgespräch ist uns ebenso wichtig, wie die genaue Sichtung aller zur Verfügung stehenden Unterlagen.

Wir stellen unsere Gruppe vor und erarbeiten mit dem aufzunehmenden Kind möglichst genau die Strukturen und Abläufe in unserem Haus, beschreiben Schwerpunkte und wichtige Regeln. In den ersten Wochen liegt unser Augenmerk auf einem gesundheitlichen Rundum - Check, der Aufnahme in die passende Schule ggf. Kindergarten und der ersten Einbindung in die Gruppenstruktur. Zudem ist die Familienanamnese ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Der familiäre Hintergrund wird intensiv beleuchtet und Familiengeschichte mit aktuellen Ressourcen in Verbindung gesetzt So werden Informationen über das Kind gewonnen, die zur Weiterentwicklung seiner Persönlichkeit genutzt werden können.
Individuelle und angepasste Tages- und Wochenpläne werden mit dem einzelnen Kind entwickelt, regelmäßig reflektiert und protokolliert.

... unsere Gruppe

Unsere Gruppe verfügt über sechs Plätze. Wir nehmen Kinder ab dem Grundschulalter auf.

... was unsere Gruppe ausmacht

Wir haben uns aus einer jahrelang bestandenen Familiengruppe weiterentwickelt und sind durch langjährige personelle Konstanz ein festes, lang gewachsenes Stammteam, drei neue Kollegen erweitern, bereichern und vervollständigen das Team.
Wir haben erfahren wie wichtig diese Stabilität und Verlässlichkeit für die Kinder und eine kontinuierliche Arbeit ist. Die Möglichkeit der Bezugsbetreuung soll den Kindern auch in Zukunft diese Stabilität und Sicherheit geben und einen engen Betreuungsrahmen bieten.

Neben den individuell angepassten Entwicklungsplänen, die wir mit den jeweiligen Kindern entwickeln sind für uns die Bereiche Benehmen, gute Umgangsformen, Werte und Normen und Bildung eine Voraussetzung für die bewusste Teilnahme am späteren Leben und als Existenzgrundlage besonders wichtig. Wir möchten gern in besonders behaglicher und gemütlicher Atmosphäre mit den Kindern zusammenleben Kreativität in Form von künstlerischer Gestaltung im Haus und in den Zimmern ist uns wichtig.

Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen legen viel Wert auf die Gestaltung und Zelebration von Festen Wir erleben bewusst und gezielt den Tages-Monats-und Jahresrhythmus mit alle seinen Facetten und seiner Vielfältigkeit. Zu unserem Haus gehört ein großes Grundstück mit Waldgelände, das viele Freizeitmöglichkeiten im Naturbereich ermöglicht oder auch einige Betätigung notwendig macht. Es entspricht unserem Anliegen, möglichst viel Zeit draußen zu verbringen.

... wie verstehen wir uns

Wir verstehen uns als, verlässliche Bezugspersonen, die je nach Alter der aufgenommenen Kinder Berater und Betreuer für sie sind, für alle Kinder aber möglichst lange ,konstante, einschätzbare und authentische BegleiterInnen in allen Lebenslagen.

...unsere Regeln

Um den Alltagsablauf zu gestalten und Haus und Hofzustand zu erhalten gibt es ein festes Regelwerk und Absprachen, die dem Zusammenleben Struktur und Stabilität geben:

  • feste Zeiten für gemeinsame Mahlzeiten
  • Respekt gegenüber den anderen Gruppenmitglieder
  • tägliche Mittagspause
  • Eigentum der anderen bleibt unangetastet
  • Mithilfe und Pflichten im Haushalt
  • Schulbesuch und Hausaufgaben gehören ebenso dazu

... worauf wir im Alltag Wert legen

Als Wohngruppe sind uns das selbstverständliche miteinander Leben und Teilen, das aufeinander angewiesen sein, Prozesse von Bindung und Lösung, das Erleben von Gemeinsamkeit, sowie Zusammengehörigkeit und Verlässlichkeit, Vertrauen und ein sorgsamer Umgang miteinander wichtig.

Wir geben den Kindern in allen Belangen Anregungen, belassen ihnen aber auch Freiraum, jeweils ihre Absichten und Möglichkeiten im Rahmen ihrer Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln. Bei der individuellen Förderung sind regelmäßige Reit- oder Sporttermine ebenso wichtig wie gezielte Therapien (Krankengymnastik, Logopädie oder Förderstunden). Auch im Rahmen von Unternehmungen (Radtouren, Ausflüge Spaziergänge und Erkundungsfahrten) und durch musikalische Motivation (Keyboard, Gitarre, Xylophon Trommeln und Klavier) werden Phantasie und Kreativität angeregt.

Besonders hervorzuheben ist die intensive Unterstützung unserer Arbeit durch einen Kunst- und einen Musiktherapeuten, die eng mit uns und den Kindern zusammenarbeiten (jeweils eine Stunde pro Kind pro Woche ) und durch den Zugang zum nonverbalen Miteinander neue Fähigkeiten und Stärken der Kinder entdecken und ausbauen. Neben der Bewältigung des Alltags mit all seinen Anforderungen und Schwierigkeiten möchten wir, dass die Kinder bei uns zur Ruhe kommen können. Der neu gestaltete Snoezelraum mit Wasserbett lädt zu Entspannungsübungen ein und wird gern und oft genutzt (Phantasiereisen, Meditation und Autogenes Training).

... wie wir mit den Eltern arbeiten

Es wird, wenn möglich, intensive Elternarbeit betrieben:

  • Erziehungsplanung
  • Hausbesuche
  • Gemeinsames Erarbeiten unseres Elternfragebogens
  • Informationsaustausch
  • Umgangskontakte und, wenn möglich, regelmäßige Brief-oder Telefonkontakte
  • Vorbereitung und Reflektion von Besuchen

Wir möchten den aufgenommenen Kindern die Möglichkeit bieten, über ihre Herkunft, ihre Wurzeln und ihre „Anlagen“ so viel wie möglich zu erfahren, und sind, um die Identifikationsentwicklung der Kinder zu unterstützen, an einer guten, und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Eltern sehr interessiert.

… wir leben in

Heeslingen, einem kleinen Dorf in der Nähe von Zeven, zwischen Hamburg und Bremen, mit guter Infrastruktur.

… das Haus

ist räumlich großzügig ausgestattet mit Einliegerwohnung (Snoezelraum-und Musikraum) und liegt in einer Wohnsiedlung direkt am Waldrand im Tal der Oste. Neben einem sehr großen, parkähnlichen Gelände mit Waldgrundstück gehören zum Haus.

  • Töpfer-und Holzwerkstatt
  • Kamin
  • Bastelraum
  • Spiel- und Musikraum
  • Snoezelraum
  • Nähzimmer
  • Fernsehzimmer
  • Sauna und Schwimmbad

Im Außenbereich sind Trampolin, Sandkiste, Spielgeräte, Teich, Basketballkorb und Feuerplatz vorhanden. In unmittelbarer Nähe gibt es einen Spielplatz und Fußballplatz Alle Schulformen sowie Ärzte, Freizeitheim, Kindergarten, Frei-und Hallenbäder, Sportvereine etc. sind zu Fuß, mit dem Rad oder per Bus zu erreichen.

Wohngemeinschaft Sandereiweg

Wohngemeinschaft Sandereiweg

Jeweils ein Betreuer lebt über mehrere Tage mit unseren Jugendlichen in der Gruppe zusammen. Ausführliche Übergabe-Gespräche und das Führen eines Diensttagebuches optimieren die Weitergabe von wichtigen Informationen.
Im 14-tägigen Rhythmus treffen wir uns zu Supervision und Fallgesprächen; unsere konzeptionelle und qualitative Arbeit überprüfen wir in regelmäßigen Teamtreffen. 

… unsere Gruppe

In unserer Gruppe leben zurzeit fünf weibliche Jugendliche und ein männlicher Jugendlicher im Alter zwischen 16 und 19 Jahren.

... was unsere Gruppe ausmacht

Wir bieten einen Lebensmittelpunkt auf Zeit. Die Basis bilden:

  • verlässliche Präsenz der Betreuer
  • ein strukturierter Alltag
  • klare Regeln des Zusammenlebens
  • ein individuell zu gestaltendes Zimmer

Unsere Jugendlichen wollen für sich etwas erreichen. Hier bieten wir den Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer individuellen Ressourcen an, sie auf ihrem Weg zu unterstützen. Neben der gemeinsamen Betrachtung / Reflexion dessen, was bisher geschehen ist, schauen wir insbesondere auf die Zukunft. Wichtig ist die Entwicklung einer angemessenen schulischen/beruflichen Perspektive als Aspekt persönlicher Reifung und Stabilisierung.

… wie wir uns verstehen

Neben konkreten Teilzielen, die in einem kontinuierlichen Hilfeplanungsprozess überprüft und erweitert werden, kann unser Selbstverständnis in drei großen Förderungsbereichen dargestellt werden:

Orientierung geben

Im Mittelpunkt unserer Betreuung steht der einzelne Jugendliche. Gemeinsam entwickeln wir eine individuelle Zukunftsperspektive, die sich an den Ressourcen unserer Jugendlichen orientiert. Die Basis zur Förderung bilden ein klar strukturierter Tagesablauf, feste Regeln des Zusammenlebens, ein verlässliches Betreuungsangebot und tragfähige Beziehungen. Dies alles gewährt Sicherheit.

Verantwortung übernehmen

Es ist hier zum einen Verantwortung gemeint, die wir Betreuer für unsere Jugendlichen tragen und ausüben. Insbesondere aber geht es uns um die Verantwortung der Jugendlichen für ihr eigenes Leben. So kann ein dem Selbstwertgefühl zuträglicher Lebensweg gelingen.

Selbständigkeit erlangen

Das letztendliche Ziel unserer Betreuung ist die größtmögliche Selbständigkeit unserer Jugendlichen. Das Leben bei uns in der Gruppe ist zeitlich begrenzt und dient der persönlichen Stabilisierung und der Verselbständigung.

... Einblicke in unsere Arbeit

  • Im Gruppenleben selbst können soziale Kompetenzen geübt und bei individueller Freizeitgestaltung erweitert werden
  • Über den Gruppenrahmen hinaus legen wir Wert auf einen engen Kontakt mit den zuständigen Jugendämtern, den Schulen und Ausbildungsstätten
  • Damit wir unsere Jugendlichen optimal begleiten können, führen wir sorgfältige Dienstübergaben aus und treffen uns regelmäßig zu Teamgesprächen. Darüber hinaus finden kollegiale Beratungen mit externen Fachkräften statt: Entwicklungsgespräche und Supervisionen
  • Unsere Jugendlichen können bei Bedarf unseren Kunsttherapeuten oder unsere Diplompsychologin für sich nutzen oder Termine bei ortsansässigen Therapeuten wahrnehmen
  • Wir bieten eine Nachbetreuung im Betreuten Wohnen an, die je nach Bedarf des/der Jugendlichen von einem von uns oder von den Kollegen aus dem ambulanten Team geleistet wird

... wie wir mit den Eltern arbeiten

Wir respektieren den bisherigen Lebensweg und legen Wert auf eine förderliche Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie bzw. den Eltern. Dabei orientieren wir uns an den Möglichkeiten der Familien.

…wir leben

… mitten in Buxtehude. Sechs Einzelzimmer stehen unseren Jugendlichen zur Verfügung. Neben einer Hauptküche gibt es noch zwei kleine Extraküchen für Jugendliche, die auf ihren Auszug in eine eigene Wohnung hinarbeiten und die eigene Haushaltsführung üben. Unser großer Wintergarten erfüllt viele Funktionen: er dient als Gemeinschaftsraum, es werden gemeinsam Schulaufgaben gemacht, er ist Besprechungszimmer, ebenso können hier gemeinsame Aktivitäten und auch Feste veranstaltet werden.

Darüber hinaus erweitert ein kleiner Garten unsere Möglichkeiten. Das Haus liegt in einem gewachsenen Wohngebiet. Alle Schulen, Ärzte, Geschäfte, Freizeitmöglichkeiten, öffentliche Verkehrsmittel etc. sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad leicht zu erreichen. 

Erziehungsstelle Rhadereistedt

Erziehungsstelle Rhadereistedt

Die Erziehungsstelle Rhadereistedt liegt im Landkreis Rotenburg, etwa 45 km nordöstlich von Bremen. Sämtliche Schulformen sind mit dem Bus oder dem Fahrrad zu erreichen. Wir bewohnen ein sehr großes, ehemaliges Bauernhaus mitten im Dorf gelegen. 

… was „uns“ wichtig ist

In der Erziehungsstelle haben stark entwicklungsverzögerte Jugendliche im Rahmen einer Kleinst-Gruppen-Betreuung die Gelegenheit, Entwicklungsschritte in der notwendigen Dauer mit geringem Konkurrenzdruck durch Gleichaltrige, nachzuleben. Das Finden von individuell passenden Hilfestellungen ist ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit.

Ein Beispiel: Zum Einüben von Fertigkeiten, die für ein selbständiges Leben unentbehrlich sind, wurde für den Jungerwachsenen ein Bauwagen auf unserem Hof zu einer vollständigen Wohnung umgebaut. Verselbständigung in sehr kleinen Schritten wird möglich.

… Einblicke

Die Betreuungsarbeit findet in sehr intensiver, persönlicher Beziehung zu den jungen Menschen statt. Ich gebe ihnen die Möglichkeit, meine persönlichen/privaten Beziehungen mit zu nutzen. Beteiligung und Mitbestimmung sind natürliche Bestandteile des partnerschaftlich fundierten Umgangs miteinander.

Desweiteren integriere ich Angebote der Umgebung wie Sportvereine, organisierte Dorfjugend oder Arbeiten in der Nachbarschaft erfolgreich in meine Arbeit. Kleine Handwerksbetriebe in der Umgebung sind bereit, Praktika und Arbeitserkundung zu ermöglichen.

… die „Gruppe“

Die Erziehungsstelle Rhadereistedt befindet sich in dem gleichnamigen, kleinen Ort im Landkreis Rotenburg, etwa 45 km nordöstlich von Bremen. Wir bewohnen ein sehr großes ehemaliges Bauernhaus mitten im Dorf. Hier betreue ich zwei junge Männer (15 und 24 Jahre). Mit im Haus leben meine Partnerin und ihre zwei Söhne (17 und 18 Jahre).

… worauf „wir“ Wert legen

In der Erziehungsstelle haben stark entwicklungsverzögerte Jugendliche im Rahmen einer Kleinst-Gruppen-Betreuung die Gelegenheit, Entwicklungsschritte in der notwendigen Dauer mit geringem Konkurrenzdruck durch Gleichaltrige, nachzuleben. Das Finden von individuell passenden Hilfestellungen ist ein Schwerpunkt der Arbeit.

Ein Beispiel: Zum Einüben von Fertigkeiten, die für ein selbständiges Leben notwendig sind, wurde für den Jungerwachsenen ein Bauwagen auf unserem Hof zu einer vollständigen Wohnung umgebaut. Verselbständigung in sehr kleinen Schritten wird möglich.

… wie gearbeitet wird

Die Betreuungsarbeit findet in sehr intensiver, persönlicher Beziehung zu den jungen Menschen statt. Ich gebe ihnen die Möglichkeit, meine persönlichen/privaten Beziehungen mit zu nutzen. Außerdem integriere ich Angebote der Umgebung wie Sportvereine, organisierte Dorfjugend oder Arbeiten in der Nachbarschaft erfolgreich in meine Arbeit. Kleine Handwerksbetriebe im Dorf sind bereit, Praktika und Arbeitserkundung zu ermöglichen. 

Erziehungsstelle Tostedt

Erziehungsstelle Tostedt

… Was die Erziehungsstelle ausmacht

Wir leben als Familie und uns liegt die Förderung des leiblichen, seelischen und geistigen Wohls eines jeden Kindes/Jugendlichen am Herzen. Fürsorge, Bindung, klare Strukturen und verbindliche Regeln geben den nötigen Halt und Hintergrund für eine Entwicklung. Fertig-und Fähigkeiten können hier erprobt und erlernt werden. Ein wertschätzendes Miteinander ist für uns selbstverständlich, sowie die Anerkennung eines jeden mit seiner ihm eigenen Persönlichkeit.

… wie verstehen wir uns

  • Wir verstehen uns als Familie, in der jeder seinen eigenen Platz und Raum hat
  • Wir bieten eine zuverlässige tragfähige Beziehung
  • Jeder bekommt hier die Zeit, die er benötigt
  • Partizipation ist Bestandteil unseres Alltags

… worauf wir im Alltag Wert legen

  • Das Wohlbefinden der Kinder u. Jugendlichen
  • Vertrauen schaffen
  • Erkennen des individuellen Förderbedarfs
  • Ressourcenaktivierung
  • verlässliche Tagesstruktur
  • adäquate Freizeitgestaltung

… Unsere Regeln

  • gemeinsame Mahlzeiten
  • keine Gewalt
  • persönliche Grenzen erkennen und wahren
  • höflicher und wertschätzender Umgang

… wir leben

In ländlicher Umgebung in Tostedt im Landkreis Harburg auf einem 1300qm großen Grundstück mit Bachlauf, Teich und Pool. Unser Garten ermöglicht eine vielseitige Betätigung, Kleintierhaltung ist möglich. Kindergarten, Grundschule und weiterführende Schulen, Kinderarzt, Logopäde, Ergotherapeut, Fach-und Allgemeinmediziner sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Ein Krankenhaus befindet sich im nahen Buchholz.

… Unser Dorf bietet

  • Eine eigene Kindertagesstätte und Grundschule ca. 800m entfernt und einen Naturkindergarten ca. 1,5km entfernt. Fünf weitere Kindertagesstätten und zwei Grundschulen in Tostedt ca. 2,5km
  • eine Hauptschule, eine Realschule, ein Gymnasium in ca. 3km Entfernung
  • Waldorfschule mit Kindergarten in Kakensdorf ca. 10km
  • Heilpädagogische Schule Elias-Schulzweig der Rudolf-Steiner-Schule in Wistedt ca. 10km
  • zwei Musikschulen in Tostedt
  • Unser Sportverein Tostedt bietet 75 verschiedene Sportarten neben Ballsportarten, Leichtathletik, Radsport, Bogensport, Badminton, Tennis, Judo, Karate, Kanu, Tanz und vieles mehr ca. 1km entfernt
  • Die Freiwillige Feuerwehr in Tostedt ca. 900m entfernt bietet Kindern ab 10Jahren die Möglichkeit in die Jugendwehr einzutreten
  • Das DRK bietet Kindern ab 6 Jahren im Jugendrotkreuz mitzuwirken

… Wie wir mit den Eltern arbeiten

Im Hilfeplangespräch wird individuell festgelegt, in welchem Rahmen der Elternkontakt bestehen soll. Damit Eltern Vertrauen in unsere Arbeit aufbauen können, stehen wir für verbindliche Kontakte und einen regelmäßigen Austausch und Transparenz. Bei Bedarf nutzen wir für die Elternarbeit Unterstützung-z.B. durch gruppenübergreifende Mitarbeiter des Jugendhofes. Besuchskontakte finden grundsätzlich außerhalb der Erziehungsstelle statt und können, je nach Bedarf, durch eine Fachkraft begleitet werden.

… Einblicke in unsere Arbeit

Familiäres Zusammenleben mit ritualisierten Alltagsstrukturen. Ressourcen finden, entdecken und stärken. Positives Erleben vertiefen und stärken. Im Freizeitbereich geben wir Unterstützung um ein geeignetes Hobby zu finden, Sportangebote wahrzunehmen oder auch beim Erlernen eines Musikinstrumentes. Durch unser Vorleben vermitteln wir Werte und Normen, geben Schutz und Orientierung, Sozialkompetenzen werden gestärkt. Die Kinder/ Jugendlichen erfahren Unterstützung ihre eigene Identität zu finden. Mit Kinder-und Jugendpsychiatrien, externen und internen Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten wir eng zusammen. Entwicklungsgespräche mit der Leitung der Einrichtung sowie Reflexion der eigenen Arbeit, finden regelmäßig statt. Auf Fortbildungen intern wie extern wird großen Wert gelegt. Monatlich finden Supervisionen mit einem externen Supervisor statt.

Aufnahmeverfahren

Das Aufnahmeverfahren im Jugendhof Estetal e.V.

In der Regel erfolgt eine Aufnahmeanfrage direkt an die pädagogische Leitung oder an den Stellvertreter.

Anhand der von der Entsendestelle zur Verfügung gestellten, möglichst genauen Informationen (bisheriger Verlauf der Vita, aktuelle Lebensumstände, evtl. vorhandene Berichte, Gutachten, Stellungnahmen etc.) über das Kind /den Jugendlichen schauen wir, in welche Gruppe das Kind/ der Jugendliche passen könnte.

Die vorhandenen Informationen werden an das Team in der jeweiligen Gruppe weitergeleitet. Im Anschluss daran findet eine Beratung mit der pädagogischen Leitung statt. Dabei wird entschieden, ob es zu einem Kennenlerngespräch kommt oder nicht. Falls eine Aufnahme aus unterschiedlichen Gründen nicht vorstellbar sein sollte, wird dies dem anfragenden Jugendamt umgehend mitgeteilt.

Andernfalls laden wir das Kind / den Jugendlichen zu einem Gespräch in der jeweiligen Gruppe ein. Zu diesem Gespräch sind auch die jeweiligen Fachkräfte des Jugendamtes, die Sorgeberechtigten oder Vormünder eingeladen. Nach diesem Gespräch entscheidet das Team gemeinsam mit der Leitung, ob und wann es zu einer Aufnahme kommen kann oder nicht.

Das Ergebnis wird schnellstmöglich dem anfragenden Jugendamt mitgeteilt. In Ausnahmefällen bieten wir auch ein Probewohnen an.

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